Und Zägg schon wieder in einem anderen Land... 😄 Nr 62. ist Lettland...
Während du so im Zug sitzt, merkst du garnicht wann er über die Grenze fährt...Nur anhand von Googel Maps (was jedoch auch nicht immer 1oo% genau ist) wusste ich wann wir über die Grenze fuhren. Die Felder waren wie auch in Litauen grün und es gab Kühe, Bäume und weitere Landschaft. 😁
Und bald kamen auch schon die ersten Häuser von Riga in sicht...
Unser Hotel lag am Strand. Darum entschieden wir durch die Stadt zu schlendern und Dies und Das anzusehen...Das ist kein Problem wenn du nur ein kleines Handgepäck am Rücken trägst... :-) Wir machten auch eine Bootsfahrt und genossen die Aussicht auf die Stadt...
Riga
Riga (lettisch Rīga) ist die Hauptstadt Lettlands und mit rund 600.000 Einwohnern die größte Stadt des Baltikums. Zugleich bildet es mit etwa einer Million Einwohnern den größten Ballungsraum in den drei baltischen Staaten. Riga ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die alte Hansestadt ist berühmt für ihre Jugendstilbauten und ihre großzügige Anlage sowie für die gut erhaltene Innenstadt, darunter besonders die Altstadt. Im Jahr 2016 wurde Riga der Ehrentitel.
Meine Gedanken:
Riga ist gross... Und es gibt viel zu sehen... Wir haben viele schöne Momente erlebt... Jedoch ist es nun nicht zu meiner Lieblingsstadt geworden. Es schlägt Krakau oder Prag nicht... Vom Bahnhof aus ist Riga gut zu Fuss zu erkunden... Die Altstadt liegt an der Düna und von dieser zweigt ein kleiner Kanal durch die Altstadt auf diesem es möglich ist eine schöne Bootsfahrt zu machen. Fit und Munter sind wir also nach der Zugfahrt durch die Stadt gelaufen und haben später eine tolle Kanalfahrt genossen. Von unserem Käpten haben wir dann erfahren dass es sich lohnt bei einem feinen Getränk die Aussicht vom Radisoon Blu Hotel in der Skyline Bar zu geniessen... Mit dem Zug fuhren wir danach zum Strand in unser Hotel... Light House Jurmala (sehr sauber, freundlich, direkt am Meer!, Jacuzzi, Wifi gut, Meerrauschen, alles was Frau braucht, Wasserkocher).
Domplatz
Anreise
Er liegt mitten in der Altstadt und ist vom Bahnhof her in max zwanzig Minuten zu erreichen.
Info
Der Domplatz, der größte Platz in der Altstadt, ist in seiner heutigen Gestalt ein Produkt des 19. Jhs., als mehrere mittelalterliche Häuser dem Erdboden gleich gemacht wurden. Eine Erweiterung erfuhr der Platz 1936, als weitere Häuser rund um den Dom abgerissen wurden. Große Cafés laden am Platz zum Verweilen ein. Drei große Gebäude prägen den Domplatz: Die Börse mit ihren allegorischen Figuren an der Fassade erinnert in ihrer Formensprache an einen venezianischen Palazzo und wurde Mitte des 19. Jhs. errichtet (Entwurf von dem Petersburger Architekten Harald Julius von Bosse). Gleich gegenüber das Haus des lettischen Rundfunks (Anfang 20. Jh.) mit seinem muschelförmigen Balkon sowie das Finanzministerium, ein Bau aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Meine Gedanken
Ich finde, dass es fast in jeder Stadt im Zentrum der Atstadt am schönsten ist. Umringt von sehr schönen alten Gebäuden mit Verzierungen aus diversen Empochen fühle ich mich dabei wie in einer anderen Welt. Auch hier lädt der Platz zum verweilen ein...
Die drei Brüder
Anreise
Vom Domplatz aus sind es zu Fuss nur drei Minuten
Info
Die Drei Brüder (lettisch Trīs brāļi) sind ein Gebäudeensemble in der Altstadt von Riga. Das Haus 17 ist das älteste profane Steingebäude im Stadtgebiet, es wurde bereits im 15. Jahrhundert mit Merkmalen niederländischer Renaissance-Häuser errichtet. Das Haus könnte einst einem Bäckermeister gehört haben, man fand ein aufgemaltes Zunft- oder Familienwappenbild mit Getreideähren unter dem Putz. Die Fassade von Haus 19 wurde im Stil des Manierismus bauplastisch geschmückt, das Haus 21 erhielt einen barocken Giebel.Auf kleinsten Parzellen als Gewerbe- und Handelshäuser errichtet, wurde in diesen Häusern gewohnt, gearbeitet und Handel getrieben. Alle drei Häuser sind mit Holzdecken ausgestattet, in deren Mitte sich eine Lücke befindet, durch die man Waren in die verschiedenen Stockwerke mit einem Seil herablassen konnte.Die Drei Brüder wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute beherbergen die Gebäude das Museum der lettischen Architektur und die Büros der Denkmalschutzbehörde.
Meine Gedanken
Diese Gebäude schrieben Geschichte! Und genau solche Gebäude braucht es um in die Vergangenheit zu tauchen und zu träumen. Bei unserem Besuch standen noch zwei Herren vor der Nr Siebzehn und machten Musik... Dieses Erlebnis hat bestimmt nicht Jede... 😁
Das Schwedische Tor
Anreise
Auch das Tor steht in der Altstadt verankert... In der nähe des Bastejkalna Parks und noch näher beim Geisterdenkmal... Zu Fuss ein schöner Spaziergang...
Info:
Das Schwedische Tor oder Schwedentor (lettisch: Zviedru vérti) ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in Riga. Entstanden nach Ende des polnisch-schwedischen Krieges im Jahre 1698 diente das Schwedische Tor lange Zeit als Stadttor und war Teil der Stadtmauer Rigas. Abgesehen vom Schwedentor gab es noch sieben weitere Stadttore, die allerdings nicht mehr vorhanden sind.
Meine Gedanken
Würde es das Internet nicht geben, wären wir hier vermutlich nur durchgelaufen ohne zu wissen was dies ist. Kennst du jedoch die Geschichte, ist es umso interessanter das kleine Tor zu passieren...
Rathaus
Anreise
Wenn ich nun sage, dass das Rathaus auf dem Rathausplatz steht, wisst ihr nicht viel mehr... 😀 Wie auch das Schwarzhäupterhaus ist es nahe am Ufer der Düna in der Altstadt zu finden und zu Fuss gut zu erreichen vom Domplatz her...
Info
Ein Vorgängerbau des heutigen Rathauses entstand Anfang des 14. Jahrhunderts. Es verfügte im Erdgeschoss über Lauben sowie Ratsstube und Bürgersaal. Vermutlich war das mit einem Turm versehene Gebäude als Backsteinbau auf rechteckigem Grundriss errichtet und verfügte über schlichte, in Stufenform ausgeführte Seitengiebel, ähnlich dem Revaler Rathaus. An der Außenseite des Gebäudes befand sich ein 1466 von Johann von der Lynen geschaffenes Marienbild.[1]Während des Nordischen Kriegs kam es zu Zerstörungen, so dass ein Neubau nötig wurde. Der Neubau begann 1750 durch den Ingenieur-Oberstleutnant Friedrich von Oettinger. Der durch Beiträge der Bürgerschaft finanzierte Bau wurde 1765 vollendet. Das Untergeschoss wurde zunächst zur Hälfte durch die Kaufmannschaft der Börse genutzt, bis diese im 19. Jahrhundert ein eigenes Gebäude bezogen. Anlässlich der Eröffnungsfeier veröffentlichte Johann Gottfried Herder 1765 die Festschrift Haben wir noch jetzt das Publikum und das Vaterland der Alten?.Entstanden war ein zweigeschossiger Bau mit Mansarddach und einer 60 Meter langen Straßenfront. Der Giebel war mit Wappen verziert, ein durchbrochenes Gesims lief um das Gebäude. Bekrönt war der Bau von einem zierlichen Glockenturm. Das Rathaus verfügte über einen mit toskanischen Säulen versehenen Vorbau. 1791 wurde das Mansarddach ausgebaut. Ein drittes Geschoss wurde dann von 1847 bis 1850 aufgesetzt. Im Obergeschoss wurde 1883 die Rigaer Stadtbibliothek mit 120.000 Bänden untergebracht. Darüber hinaus befand sich im Inneren ein Wandgemälde. Als Schmuck im Außenbereich bestand eine aus Kanonenrohren des Nordischen Kriegs bestehende Umzäunung, die durch Ketten miteinander verbunden waren.[2]Das Haus diente als Tagungsort für den deutschen Rat der Stadt, bis er durch eine russische Stadtreform abgeschafft wurde.[3] Im Erdgeschoss war die städtische Diskontobank sowie das Vormundschaftsamt Rigas ansässig.[4] Die Rigaer Stadtverwaltung war in der Großen Königstraße (Ķēniņu) 5 und nicht im historischen Ratsgebäude untergebracht.Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Rathaus weitgehend zerstört. Schon im Juni 1941 waren im Wesentlichen nur noch die Außenmauern erhalten.[5]Im Jahr 2003 wurde das heutige Rathaus an gleicher Stelle fertig gestellt. Der Neubau zitiert die historische Bauweise, verbindet damit jedoch auch moderne Architekturelemente. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde eine Einkaufspassage angefügt. Dort ist auch ein historischer Eichenstamm zu sehen, der bei den Bauarbeiten gefunden wurde.
Meine Gedanken Das Rathaus ist nicht das einzige was Frau auf dem Rathausplatz bestaunen kann... Da steht, nebst anderen schönen Gebäuden, auch das Schwarzhäupterhaus. Ich staunte ncht schlecht über die schönen Verzierungen. Fragte mich nur, wenn nach dem Krieg so vieles wieder neu aufgebaut wurde, warum sind denn die Neubauten Heute nicht mehr so schön verziert..? Mitten auf dem Platz steht auch in grossen Buchstaben Riga geschrieben...
Kanalfahrt
Anreise
An verschiedenen stellen des Kanals ist es möglich eine Bootstour zu buchen. Wer allerings ein bisschen weiter geht, bekommt einen günstigeren Preis...
Info
Auf verschiedenen Seiten werden die Touren erkauft. Da wir im November da waren, sind wir einfach zu dem Boot hingegengen und haben nach dem Preis gefragt... Und konnten die letzt Fahrt mitmachen...
Meine Gedanken
Wenn eine Stadt die Möglichkeit bietet eine Fluss- oder Kanalfahrt zu machen, möchte ich dieses Erlebnis auch erleben... Gemütlich mit einem kleinen Boot übers Wasser tuckern und die schöne Aussicht zu geniessen. Ab und zu sieht du noch ein paar Enten und der Guide erzählt freundlich die Geschichte der Stadt...
Skyline Bar
Anreise / Info
Die Bar ist im sechundzawnzigsten Stock des Radison Blue Hotels. Es ist gratis da hoch zu fahren. Oben hat es viele Tische an den Fenstern mit einer wundervollen Aussicht auf Riga.
Meine Gedanken
Wie immer möchte ich eine Stadt auch von Oben sehen. Es gibt Orte an denen es zieht oder wo du viele Stufen hoch steigen musst bis du die Aussicht geniessen kannst. Hier ist ein Lift und zack bist du Oben und kannst die Aussicht geniessen. Auch wenn du kein Hotel Zimmer gebucht hast. Oben gönnten wir uns etwas zu Trinken und genossen die Aussicht. Da es schon dunkel war, leuchtete die Stadt...
Zentralmarkt Riga
Anreise
Der Markt ist quasi hiner dem Bahnhof und gut auch mit dem Bus zu erreichen.
Info
In vielen Hauptstädten der Welt werden die wichtigsten Plätze umgebaut. Die Fremdenführer erzählen: "Hier war mal der Markt!" In Riga ist er immer noch da! Mitten in der Stadt, am Fluss Daugava.Die Notwendigkeit eines zentralen Marktes wurde im Rigaer Stadtrat bereits 1909 diskutiert, doch der Erste Weltkrieg verzögerte die Realisierung der Pläne bis zum 18. Dezember 1922. An diesem Tag verabschiedete der Stadtrat den Beschluss zum Bau des zentralen Stadtmarkts für Lebensmittel, denn der Markt am Flussrand war für die wachsende Stadt zu klein geworden. Der Bau des neuen Markts wurde 1924 begonnen und dauerte acht Jahre.Die Gebäude, die heute als Markthallen dienen und zum charakteristischen Bestandteil des Rigaer Stadtbildes geworden sind, wurden ursprünglich in Kurzeme (Kurland) gebaut, wo sie in Vaiņode von der deutschen Armee als Zeppelin-Hangars genutzt wurden. Unter den Hallen wurden Keller aus Beton gebaut, die eine zwei Hektar große unterirdische Stadt mit insgesamt 337 Meter langen Korridoren bilden. 1938 konnten in 27 Tiefkühlräumen bis zu 310 000 Kilogramm Ware untergebracht werden. Drei Tunnel waren mit Ausgängen am Rande des Kanals verbunden und die Ware wurde mit Lastenaufzügen an die Oberfläche befördert.Als der Zentralmarkt Riga 1930 feierlich eröffnet wurde, galt er nichts nur als der größte, sondern auch als der beste und modernste Markt Europas. Dieser hat sich immer im Herzen der Stadt befunden und wird deshalb auch manchmal "Bauch" der Stadt genannt.
Meine Gedanken
Leider waren wir schon etwas spät dort eingetrudelt, so dass ein paar Stände schon geschlossen waren. Im Winter gibt es andere Öffnungszeiten... Trozdem konnte ich noch eine neue Tasche kaufen und diverse kleine Leckereien, die wir als Proviant am nächsten Tag mit... In den verschieden grossen Hallen wie auch draussen gibt es vieles zu sehen und zu kaufen. Ein Besch wert! Jedoch das Portemonaje wrd schnell leer. Ja bitte mit Bargeld bezahlen!
Was es sonst noch zu sehen gab...
Und natürlich war ich auch am Meer sowie im Meer... Auch wenn es November ist...😄
Restaurants in denen wir gegessen haben:
Golden Coffee Riga
grosse Teekannen, sehr fein, leckerer Imbiss, freundlich
Rock Cafe Riga
Gutes Essen, sehr nette Bedienung und angemessene Preise. Zudem tolle Musik.
Light House Jurmala
sehr teuer, jedoch auch so lecker, freundliche Bedienung





























































































